GESCHICHTE IN JAHRESZAHLEN
Im Jahre 2025 geschah es
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bricht die Pest in der Oberlausitz erneut aus.
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werden Truppen des Sechsstädtebundes in 40 Dörfern der Herrschaft Hoyerswerda gegen rebellierende Bauern eingesetzt.
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werden in Budissin die äußeren Stadttore abgerissen.
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wird der Flugplatz Görlitz für den Linienflugverkehr nach Dresden und Breslau im Vorort Rauschwalde eingeweiht.
Im Jahre 2024 geschah es
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greifen die Hussiten die Oberlausitz mit über 8.000 Mann und 700 Berittenen an. Sie stürmen den Karlsfried und brennen Harthau und Olbersdorf nieder.
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gehen Soldaten des Sechsstädtebundes bei Bernstadt auf dem Eigen gegen aufständische Bauern vor, die die Steuerzahlungen an den Kaiser verweigert haben.
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wird eine Postkutschenverbindung zwischen Budissin und Kamenz eingerichtet.
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wird die Johanneskirche in Kirschau als erster evangelischer Kirchenneubau in Sachsen nach dem 1. Weltkrieg geweiht. Ihre Innenausstattung im Art Deco Stil hebt sie von anderen Bauten der Zeit ab und ist maßgeblich den Spenden von Industriellen, Handwerkern und Bürgern des Industrieortes Kirschau zu verdanken.
Im Jahre 2023 geschah es
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verleiht König Johann von Luxemburg der Stadt Kamenz die Zollfreiheit für das Budissiner Land.
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wird das Kleine Zittauer Fastentuch geschaffen.
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erhält der sächsische Kurfürst Johann Georg I. die Markgrafentümer Niederlausitz und Oberlausitz von Kaiser Ferdinand II. als Pfand für nicht bezahlte Kriegsschulden.
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wird auf Initiative von Hermann Fürst von Pückler-Muskau das "Hermannsbad" in Muskau geschaffen.
Im Jahre 2022 geschah es
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werden Wilthen, Neukirch, Sohland, Cunewalde, Gröditz, Purschwitz, Hochkirch, Klix und Guttau erstmals urkundlich erwähnt.
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wird das Große Zittauer Fastentuch von dem Gewürz- und Getreidehändler Jacob Gürtler gestiftet.
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führt die große Getreideknappheit nach Kriegen und Missernten zu einer verheerenden Hungersnot im Markgraftum Oberlausitz.
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wird die Eisenbahnstrecke von Dresden nach Görlitz mit Anschluss in Richtung Kohlfurt nach vierjähriger Bauzeit fertiggestellt.
Im Jahre 2021 geschah es
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wird der Oberlausitzer Sechsstädtebund in Löbau gegründet.
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flieht das Prager Domkapitel wegen der Hussitenunruhen nach Zittau.
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verkündet Lorenz Heidenreich in Zittau als erster evangelischer Prediger in der Oberlausitz die Lehre Luthers.
Im Jahre 2020 geschah es
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Heinrich von Jauer stiftet das Magdalenerinnen-Kloster in Lauban.
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Während der Hussitenkriege wird der Oybin im Jahre 1420 erstmals erfolglos belagert.
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Am 9. September beginnt die Belagerung der Stadt Budissin durch Kurfürst Johann Georg I.
Im Jahre 2019 geschah es
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Mit dem Tode von Waldemar dem Großen stirbt das Geschlecht der brandenburgischen Askanier aus, die seit 1243 Landesherren gewesen waren. Nur 17 Tage später, am 31. August, leistet eine Abordnung des Landes Budissin in Prag vor dem böhmischen König Johann aus dem Hause Luxemburg (später Johann der Blinde genannt) den Huldigungseid. Im Gegenzug verpflichtet sich König Johann, das Land, die spätere Oberlausitz, nie vom Königreich Böhmen zu trennen, es weder zu verkaufen noch zu verpfänden. Das Land Görlitz wird vom Herzog Heinrich von Jauer in Besitz genommen, gelangte aber 1329 wieder zu Böhmen. Bis zum Jahre 1635 bleibt die Oberlausitz erbliches Lehen der Krone Böhmens.
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Die Stadt Zittau erwirbt das Dorf Waltersdorf von Nicolaus von Warnsdorff für eine Kaufsumme von 210 Mark. Als zum Zittauer Weichbild gehöriges Ratsdorf kommt Waltersdorf, das ursprünglich ein Teil Böhmens war, zur Oberlausitz.