Heimatforschung
in der Oberlausitz
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             Ein projekt des lusatia-verbandes e.V..

vortge zu geschichte und landeskunde der oberlausitz

Referenten des Lusatia-Verbandes vermitteln Wissen zu Geschichte und Landeskunde der Oberlausitz.  

Die Vorträge sprechen alle Zuhörer mit heimatgeschichtlichem Interesse an, ob im Rahmen von Veranstaltungen der Heimat-, Orts-, Geschichts-  und Kulturvereine oder für Bürger und auch Gäste der Gemeinden und Städte der Oberlausitz und Umgebung.

 

vortragsTermine und orte

geschichte der oberlausitz

Vortragsreihe

vortragsreihe

geschichte der Oberlausitz

Steinbeil, Bronzeaxt und Urnenfelder - Als hier fast alles noch Urwald war 

Zur frühgeschichtlichen Besiedlung der Oberlausitz

 

Neuland unter Schwert, Axt und Pflug - Die Herausbildung des Markgraftums Oberlausitz als Ergebnis der mittelalterlichen Ostsiedlung

 

„Wer kommt von Bautzen ungefangen…“   Der Oberlausitzer Sechsstädtebund

 

Referent   Dr. Volker Dudeck  |  Zittau

Vortragsdauer   90 Minuten

 
 

Landeskunde

 

Rund um die Oberlausitz

Vergangenes entdecken – Das Heute erleben

Entlang von Pulsnitz, Queis und Schwarzer Elster, an der Grenze zu Böhmen, zur Mark Meißen und der Niederlausitz führt der Vortrag an Hand vieler Bilder und Karten. Die Zuhörer kommen zum höchsten Punkt und zur tiefsten Flur der Oberlausitz und sehen „Wo aus blauer Ferne der Jeschken winkt“. Aus der wechselvollen Geschichte werden nicht nur die Oberlausitzer Grenzurkunde von 1241 und die schmerzhafte Teilung der Oberlausitz im Jahre 1815 eine Rolle spielen.

 

Referentin   Dr. Gabriele Lang  |  Großpostwitz

Vortragsdauer   90 Minuten  
Es wird empfohlen, für diesen Vortrrag zwei Veranstaltungen zu je 60 Minuten vorzusehen.

 

Auf den Spuren der Salzburger Exulanten 1732 in der Oberlausitz 

Im  August des Jahres 1732 herrschte in Königsbrück und Hoyerswerda große Aufregung. Es war angekündigt worden, dass mehr als 500 Exulanten aus dem Salzburger Lande durchziehen und sogar eine Nacht dort verbringen sollten. Damals, als so mancher Einwohner zeit seines Lebens nicht über die Stadtgrenzen hinauskam, war das eine große Sensation. Noch dazu, als bekannt wurde, dass diese Menschen ihres protestantischen Glaubens wegen die Heimat verlassen hatten und auf dem Durchzug in eine unbekannte Fremde waren.
Historische Dokumente aus Archiven und Kirchenbüchern geben Auskunft über den Aufenthalt und den weiteren Weg der Exulanten durch das Markgraftum Oberlausitz nach Hoyerswerda und über Ruhland nach Senftenberg. Nach beschwerlichem Marsch kommen sie, dem Ruf des preußischen Königs Friedrich Wilhelm I. folgend, im November 1732 in Preußisch-Litauen, dem späteren Ostpreußen, an.

 

Referentin   Dr. Gabriele Lang  |  Großpostwitz

Vortragsdauer   90 Minuten  

   

 

Die Geschichte des Lusatia-Verbandes - Gelebte Oberlausitzer Heimatgeschichte

In der Oberlausitz entstanden im 19. Jahrhundert Heimat-, Gebirgs- und Wandervereine, wie der Gebirgsverein zu Bautzen, der Gebirgsverein des Bielebohgebietes oder der Valtenbergverein Neukirch. Der am 22.2.1880 gegründete Lusatia-Verband hatte bald 50 Mitgliedsvereine mit 9.500 Mitgliedern. Im Jahre 1881 wurde der Aussichtsturm auf dem Kottmar errichtet. Der 1936 erbaute Turm auf dem Breiteberg ist und eine ehrende Erinnerung an den verdienstvollen Vorsitzenden Dr. Curt Heinke, geboren in Bautzen. Persönlichkeiten aus Bautzen, wie die Oberlehrer Paul Jänichen oder Max Lehmann prägten beide Vereine. Wer heute auf dem Nördlichen Kammweg durch die Oberlausitz wandert, sollte sich bewusst sein, dass wir diesen Weg, ebenso wie viele Bergbauden, Aussichtstürme und Heimatmuseen, der regen Vereinsarbeit vergangener Jahrzehnte verdanken.

 

Referentin   Dr. Gabriele Lang  |  Großpostwitz

Vortragsdauer   60 Minuten  

 
 

regionale themen

 

Bekanntes und Unbekanntes aus der Geschichte des Mönchswalder Berges

Nicht zuletzt wegen der hervorragenden Fernsicht und der guten Erreichbarkeit entschied sich der Gebirgsverein zu Bautzen im Jahre 1883, auf dem Gipfel des Mönchswalder Berges eine Baude und einen Aussichtsturm errichten zu lassen. Bereits im September 1885 konnte zur »Einweihung des Turmes und der Restauration auf dem Mönchswalder Berge« eingeladen werden. Eine Zeitreise durch 130 Jahre Berggeschichte führt auf historischen Wegen auf den Hausberg der Bautzener und stellt verdiente Förderer des Berges und des Gebirgsvereins ebenso vor wie die Wirte der bekannten Bergbaude.

 

Referentin   Dr. Gabriele Lang  |  Großpostwitz

Vortragsdauer   60 Minuten  

 

666 Jahre Kirschauer Ortsgeschichte im Wirken des Ortschronisten Gerhard Steude

Genau 50 Jahre, von 1918 bis 1968, wirkte Gerhard Steude als Lehrer, Heimatforscher und Ortschronist in Kirschau. Über 666 Jahre Kirschauer Geschichte, die nicht erst mit der Zerstörung der Burg Körse durch den Sechsstädtebund im Jahre 1352 beginnt, hat er erforscht und dokumentiert.
Kirschau, einst die Industriegemeinde im Bautzener Oberland, hat die Geschichte von Handwerk und Industrie in der Oberlausitz prägend mitgeschrieben, was sich noch heute im fast städtisch anmutenden Ortsbild widerspiegelt.   

Referentin   Dr. Gabriele Lang  |  Großpostwitz
Vortragsdauer   45 Minuten  

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